Knopf: Bibliothek Michaelis 1762 Knopf

Michaelis, Johann David:
Fragen an eine Gesellschaft Gelehrter Männer, die auf Befehl Ihro Majestät des Königes von Dännemark nach Arabien reisen (Frankfurt/M.: Garbe 1762) [Vorrede, Instruction, 397 S.]

Exemplar: <12> digital //
Vorrede, gezeichnet: Göttingen den 26. April 1762


{He8, pp. 67 / 78}
{Hes:}
{Doe:}
{Doe:}


Vorrede: Nicht paginiert, enthält eine ausführliche Darstellung der Vorgeschichte der Expedition; Initiator ist Michaelis.

Instruction: Nicht paginiert, bestimmt die Personen und deren Aufgaben.


S. 1-4 [Quaestio 1]: Was ist das [hebr. Schrift], davon das rothe Meer den Nahmen hat? wie auch dasjenige, so im Nil wächset? [Eine Wasserpflanze Suph oder Sari, die ähnlich dem Sargasso; rote Beeren habe?]


S. 11-12 [Quaestio 4]: Von fliegenden Fischen im rothen Meer. Giebt es in dem rothen Meer fliegende Fische?



S. 12:
/£{Hes-132,27} /
Wäre es möglich, oder wahrscheinlich, daß die fliegenden Fische diejenigen Selavä wären, mit denen die Vorsicht die Israeliten zweymal in der Wüste gespeiset hat?


S. 12-13 [Quaestio 5]: Von Sumana einem Vogel in dem glücklichen Arabien. / Herbolet berichtet unter dem Worte Salva, nach der Meinung der meisten Ausleger des Korans sey die Selav des Mosis eben das, / was man im Arabischen Sumana [arabische Schrift] nennet. Dieß sey aber nicht blos eine Wachtel, sondern auch ein von dieser noch verschiedener Vogel des glücklichen Arabiens, [...].


S. 38- [Quaestio 21]:
{He-78} Von den Steinen mit 12 Quell-Oeffnungen, welche Denkmäler der Wunder Mosis seyn sollen.


S. 44-48 [Quaestio 24]: Von dem giftigen Winde Samum.
/£{Hes-065,03} / £{Doe-048',17}
S. 45: Die orientalischen Reisebeschreiber gedenken häufig eines giftigen und tödtenden Ostwindes, der im Julis und Augusto bisweilen 7 Minuten, nie länger an einander wehen soll, [...]
S. 45: 4) ist die unwahrscheinliche Erzählung Chardins mit glaubhaften Beyspielen zu belegen möglich, daß die von ihm entseelten Menschen lange nachher aussehen, als wenn sie lebten und schliefen sie, wenn man sie wohl aufwecken wolle, aber alsdenn, weil alles inwendig ausgebrannt sey, ihren vom übrigen Körper getrennten Arm in den Hand behalte?


S. 97-112 [Quaestio: 36]: Von der Elephantiasi.


S. 118- [Quaestio 38]: Von den Thoibus oder [arabische Schrift] desgleichen von der Hyaena.
S. 118: Von den vorhin genannten Thoibus, arabisch [...], holländisch Iakhalzen, mangelt uns noch eine zuverläßige Abbildung und Beschreibung.
S. 119f.:
/£{Kae-402,21} / £{Doe-117',11} / £{Doh-138,11}
[...], die Füchse, von denen David Ps. LXIII,11 redet, keine andern als die nach menschlichen Leichnamen so gierigen, und die Gräber aufgrabenden Jakhalzen seyn können.


S. 149-150 [Quaestio 50]: Von der Vena Medinensi.
S. 149:
/£{Doe-139,09}


S. 152- (Quaestio 52) Von dem Medicinischen Nutzen der Beschneidung der Knaben und Mädchen


S. 158-162 (Quaestio 54: Von der Castration)
S. 161 / Nr. 10
/£{He8-67}
Wie hat die Haushaltung der Israeliten der castrirten Pferde, Esel, Rinder, und Hamel entbehren können; als welche zu verschneiden Moses verbietet? Ich habe zwar gelesen, daß die Araber nicht leicht Wallachen reiten. Allein wie ist es möglich, häufiges Unglück oder doch Misvergnügen dabey zu vermeiden. Eine mit Hengsten versehene Cavallerie schiene auch im Kriege ganz unbrauchbar, da wenige Stutten sie in Unordnung bringen könnten.


S. 350-390: Anmerkungen, welche die königlich französische Gesellschaft der Aufschriften und schönen Wissenschaften denen dänischen Herren Academisten ertheilet, die eine Reise in das glückseelige Arabien unternehmen wollen.



S. 378-383: Die arabische Sprache.
{He, p. 78}

S. 383
{He, p. 78}
Wenn die dänischen Herren Academisten an den Berg Sinai kommen, so hoffen wir, daß dieselben die in die Felsen gehauenen Aufschriften, welche in der Reise des Pocock nicht genau beschrieben sind, mit gleichgebildeten Buchstaben abschreiben werden.


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